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So läuft es beim Entwickler

Diese Seite zeigt, wie Ablago bei mir zu Hause im Alltag läuft. Das ist ein Beispiel, keine Empfehlung und kein Muss. Jedes andere NAS, ein Mini-PC oder ein alter Rechner mit Docker tut es genauso, die Anleitungen dazu stehen links. Hier geht es darum, warum ich etwas so gemacht habe. Vielleicht hilft das bei deinen eigenen Entscheidungen.

Beispielaufbau: Zugriff über Nginx Proxy Manager auf Ablago; Dokumente und Schlüssel auf einer SSD, Sicherungen auf RAID 5 und als Kopie in der Cloud

Das Gerät

Ablago läuft auf einem UGREEN DXP4800 Plus mit der Docker-App von UGOS. Darin ist Ablago ein Projekt mit der Compose-Vorlage, die auch in der Anleitung für UGREEN steht. Es gibt keine Sonderlösung: Ich nutze dieselbe Vorlage wie alle anderen. So merke ich selbst, wenn an der Anleitung etwas hakt.

Zugriff von unterwegs

Ein zweiter Container, der Nginx Proxy Manager (jc21/nginx-proxy-manager), veröffentlicht Ablago nach außen, mit HTTPS-Zertifikat. So nutze ich Ablago vollständig vom Handy aus, auch unterwegs. Die Daten bleiben trotzdem auf dem NAS zu Hause.

In Ablago ist dafür nur die öffentliche Adresse unter Werkbank → E-Mail und Adresse eingetragen. Dass die Anfragen über den Proxy kommen, erkennt Ablago von selbst. Was dahintersteckt, steht im Administratorhandbuch unter Hinter einem Reverse-Proxy.

Erst einrichten, dann veröffentlichen

Mach Ablago erst von außen erreichbar, wenn die Einrichtung abgeschlossen ist.

Speicher: schnell, wo es zählt – sicher, wo es zählt

UGOS kann mehrere Speicherpools und Volumes anlegen. Das nutze ich, um die Ordner von Ablago nach ihrem Zweck zu verteilen:

Ordner liegt auf Warum
Dokumente (files) und Schlüssel (geheim) einer einzelnen SSD Dokumente öffnen und durchsuchen soll schnell gehen.
Sicherungen (sicherung) einem RAID 5 aus normalen Festplatten Die Sicherungen überstehen den Ausfall einer Platte.
Kopie der Sicherungen einem Cloudspeicher außer Haus Die UGREEN-App Sicherung & Synchronisierung kopiert nur den Ordner sicherung dorthin – für den Fall, dass dem ganzen NAS etwas passiert.

Die Pfade passe ich dafür einfach in der Compose-Konfiguration an. Ablago selbst merkt davon nichts.

Die bewusste Abwägung

Die SSD ist einzeln. Fällt sie aus, sind die Dokumente und der Schlüssel dort weg. Das nehme ich in Kauf, weil zwei Dinge getrennt davon liegen:

  • die Sicherungen, auf dem RAID und in der Cloud,
  • das Notfallblatt mit dem Schlüssel, in meinem Passwortmanager auf dem Handy.

Mit beidem lässt sich Ablago auf einem neuen Datenträger oder einem neuen Gerät wiederherstellen. Wichtig dabei: Der Schlüssel liegt nicht bei den Sicherungen. Die Sicherungen sind damit verschlüsselt, und wer eine Kopie davon in die Hände bekommt, kann ohne Schlüssel nichts damit anfangen.

Wer mehr Ausfallsicherheit möchte, spiegelt die SSD (RAID 1). Das kostet eine zweite SSD.

Was ich nicht empfehle, nur weil ich es so mache

  • Das Gerät: Ich nutze es, weil es zu meinen Anforderungen passt. Einen Partnerlink oder eine Vergütung gibt es dafür nicht, siehe „So finanziert sich das Projekt“.
  • Den Proxy: Jeder andere Reverse-Proxy geht auch, etwa der eingebaute deines NAS, Caddy oder Traefik.
  • Die Cloud: Eine USB-Platte bei Verwandten oder ein zweites NAS außer Haus erfüllt denselben Zweck.

Fragen zu diesem Aufbau oder Ideen, was man besser machen könnte, sind in den Issues willkommen.