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Wie komme ich an ein DMS?

Neueste Version und Änderungen · Images für amd64 und arm64 · Lizenz Apache-2.0 · Quellcode auf GitHub

Ablago läuft bei dir zu Hause: auf einem NAS, einem kleinen Heimserver oder jedem Rechner mit Docker. Deine Unterlagen bleiben damit bei dir. Ohne eigenes Gerät geht es auch bei einem Anbieter. Welcher Weg der richtige ist, hängt davon ab, was du schon hast.

Was hast du?

Gerät oder System Weg Aufwand
umbrelOS App Store mit einem Klick ☆ sehr gering: Store hinzufügen, installieren, fertig
ZimaOS App Store mit einem Klick ☆ sehr gering: wie bei umbrelOS
CasaOS App Store mit einem Klick ☆ sehr gering: wie bei umbrelOS
Synology-NAS Container Manager ☆☆ gering: Ordner anlegen, Vorlage einfügen, Passwort eintragen
UGREEN-NAS (UGOS Pro) Docker → Projekt ☆☆ gering: wie bei Synology
QNAP-NAS Container Station ☆☆ gering: wie bei Synology
TrueNAS Apps → Custom App ☆☆ gering: Datensatz anlegen, Vorlage einfügen
Unraid Compose Manager ☆☆ gering: Plugin installieren, Vorlage einfügen
PC oder Mini-PC (Intel, AMD) Linux mit Docker ☆☆☆ mittel: Linux installieren, ein paar Befehle
Raspberry Pi 4 oder 5 Schritt für Schritt für Einsteiger: Raspberry Pi OS, Docker, Ablago mit einem Befehl ☆☆ gering bis ☆☆☆ mittel: jeder Klick erklärt, ein paar Befehle zum Kopieren
Windows-PC oder Windows Server Docker Desktop oder Hyper-V ☆☆☆ mittel: Docker Desktop installieren oder Linux-VM anlegen
Proxmox, XCP-ng, ESXi … Linux-VM mit Docker ☆☆☆ mittel: VM anlegen, dann wie beim PC
Alternative: ein Container (Ausprobieren, nur ein Container möglich) dms-komplett ☆☆ gering: ein Image, vier Ordner, kein Passwort – siehe Ein oder zwei Container?
anderer Server mit Docker Docker Compose ☆☆☆ mittel: Kommandozeile oder eigene Docker-Oberfläche
kein eigenes Gerät bei einem Anbieter: fertige App, Docker-Plattform oder eigener vServer ☆ bis ☆☆☆ je nach Weg – mit Checkliste, worauf du beim Anbieter achtest

Alle Wege brauchen ein Gerät mit amd64 (Intel, AMD) oder arm64 (z. B. Raspberry Pi 4/5) und etwa 1 GB freien Arbeitsspeicher. Dazu kommt Platz für deine Dokumente. Auf welchen Geräten das Projekt Ablago selbst prüft und was andere gemeldet haben, steht unter Geprüfte Plattformen.

Du hast noch nichts davon?

Am einfachsten ist ein kleiner Heimserver mit umbrelOS oder ZimaOS, z. B. ein Mini-PC oder ein ZimaBoard. Dort installierst du Ablago wie eine App auf dem Handy. Ein NAS von Synology, UGREEN oder QNAP geht ebenso und kümmert sich zusätzlich um deine Festplatten. Willst du gar kein Gerät betreiben, läuft Ablago auch bei einem Anbieter – worauf du dann achtest, steht dort.

Ein oder zwei Container?

Ablago gibt es in zwei Varianten. Wir empfehlen zwei Container – so laufen auch alle Anleitungen und App-Stores hier.

Zwei Container (empfohlen): dms + postgres:17 Ein Container: dms-komplett
Einrichten Compose-Projekt bzw. App-Store, ein Passwort für die Datenbank ein Image, vier Ordner, kein Passwort
Updates von PostgreSQL sofort, unabhängig von Ablago: postgres:17 neu ziehen mit :main wöchentlich neu gebaut, mit fester Version erst mit dem nächsten Release
Betrieb Ablago und Datenbank einzeln neu starten, überwachen, mit Standardwerkzeugen sichern alles zusammen; Datenbank von außen nicht erreichbar (gewollt)
Neue Hauptversion von PostgreSQL planbar, im eigenen Takt nur über Sicherung und Wiederherstellung
App-Stores (umbrelOS, ZimaOS, CasaOS) ja nein
Gut für den Dauerbetrieb Ausprobieren und Testen, Oberflächen, die nur „Container aus Image erstellen“ können, Anbieter, die nur einen Container erlauben

Warum zwei Container? Ein Dienst je Container ist der übliche Docker-Weg. Die Datenbank kommt aus dem offiziellen PostgreSQL-Image und bekommt Sicherheits-Updates, sobald es sie gibt – unabhängig davon, wann Ablago ein neues Release hat. Fällt einer der beiden aus, lässt er sich allein neu starten und untersuchen. Der Preis ist ein Passwort und ein Compose-Projekt; die Vorlagen hier halten beides so klein wie möglich.

Wann ein Container? Wenn es schnell gehen soll (ausprobieren, testen) oder die Umgebung nur einen Container zulässt. Ein Wechsel zwischen beiden Varianten geht jederzeit über Sicherung und Wiederherstellung, siehe Wachsen und umziehen.

Was du in jedem Fall bekommst

  • Ablago und eine PostgreSQL-Datenbank – in zwei Containern oder mit dms-komplett in einem.
  • Vier Ordner auf deinem Gerät: files (Dokumente), geheim (Schlüssel), sicherung (Sicherungen) und postgres (Datenbank).
  • Die Oberfläche im Browser, meist unter http://<Gerät>:8080. Bei den App-Stores ist es Port 8478.

Nach der Installation

  1. Einrichten. Beim ersten Aufruf führt ein Assistent durch die Einrichtung: je nach Weg Einrichtungscode und Datenbank, dann Neu einrichten oder Aus einer Sicherung wiederherstellen, Name des Haushalts, Administrator, erster Benutzer, Schlüssel und Notfallblatt. Die Schritte im Einzelnen beschreibt das Administratorhandbuch.
  2. Sichern. Unter Werkbank → Sicherung den Zeitplan einschalten und das Notfallblatt ausdrucken. Kopiere die Sicherungen ab und zu an einen anderen Ort, z. B. auf einen USB-Stick oder in einen Cloudspeicher. Fällt das Gerät aus, sind sonst auch die Sicherungen weg. Mehr unter Sicherung.
  3. Loslegen. Wie man mit Mappen, Dokumenten und Aufgaben arbeitet, steht im Benutzerhandbuch.

Erst einrichten, dann von außen erreichbar machen

Gib Ablago erst über eine Portfreigabe, einen Tunnel oder einen Reverse-Proxy nach außen frei, wenn die Einrichtung abgeschlossen ist. Wie das mit HTTPS geht, steht unter Hinter einem Reverse-Proxy.

Ein Beispiel

Wie Ablago beim Entwickler im Alltag läuft – Gerät, Zugriff von unterwegs, Speicher und Sicherung, jeweils mit dem Warum –, steht unter So läuft es beim Entwickler.

Hilfe

Hakt es bei der Installation? Schreib ein Issue auf GitHub und nenne dein Gerät, sein System und die Meldung, die du siehst.