Proxmox und andere Virtualisierung¶
Geprüft: Image automatisch, Gerät noch nicht
Das Image prüfen die Rechner von GitHub bei jeder Änderung auf amd64 und arm64. Von einem bestimmten Gerät gibt es hier noch keine Meldung. Was das heißt, steht unter Geprüfte Plattformen.
Hast du zu Hause schon einen Server mit Proxmox VE oder einer anderen Virtualisierung, bekommt Ablago am besten eine eigene kleine Linux-VM mit Docker.
Proxmox VE¶
Als VM (empfohlen)¶
- ISO von Debian oder Ubuntu Server unter local → ISO Images hochladen oder per URL herunterladen.
- Create VM: 2 Kerne, 2–4 GB Arbeitsspeicher, 32 GB Festplatte plus Platz für Dokumente und Sicherungen. Unter System den QEMU Guest Agent einschalten.
- Linux installieren, dann in der VM:
sudo apt install qemu-guest-agent - In den VM-Optionen Start at boot einschalten.
- Weiter wie auf jedem PC mit Linux.
Als LXC-Container¶
Docker läuft auch in einem LXC-Container, wenn dort nesting (bei unprivilegierten Containern zusätzlich keyctl) eingeschaltet ist. Das spart etwas Arbeitsspeicher. Proxmox selbst empfiehlt für Docker aber eine VM: Im Container teilt sich Docker den Kernel mit dem Host, und Updates von Proxmox können ihn gelegentlich stören. Wer LXC schon gut kennt, kann diesen Weg gehen; allen anderen raten wir zur VM.
Sicherung¶
Proxmox kann die ganze VM sichern (Datacenter → Backup oder Proxmox Backup Server). Das ist ein guter zusätzlicher Schutz, ersetzt aber nicht die Sicherung von Ablago: Sie ist verschlüsselt, lässt sich auf jedem Gerät wiederherstellen und braucht kein Proxmox. Kopiere den Ordner sicherung deshalb trotzdem an einen anderen Ort, siehe PC mit Linux → Sicherung.
Andere Virtualisierung¶
Überall gilt dasselbe Muster: Linux-VM anlegen (2 Kerne, 2–4 GB, Netzwerk als Brücke ins Heimnetz), automatischen Start einschalten und dann weiter wie auf einem PC mit Linux.
| Plattform | Typisch für | Hinweis |
|---|---|---|
| Hyper-V | Windows 10/11 Pro, Windows Server | Siehe Windows → Linux-VM in Hyper-V. |
| XCP-ng | Heimserver, freie Alternative zu VMware | VM aus der Debian- oder Ubuntu-Vorlage anlegen, Auto power on einschalten. |
| VMware ESXi | vorhandene Heimlabore | Wie bei Proxmox; VMware Tools in Linux: Paket open-vm-tools. |
| VirtualBox, VMware Workstation | ein normaler Desktop-PC | Geht zum Ausprobieren. Die VM läuft nur, solange der PC an und das Programm geöffnet ist – für den Dauerbetrieb nicht ideal. |
| NAS mit eigener Virtualisierung (Synology VMM, QNAP Virtualization Station, Unraid VMs) | NAS | Nicht nötig: Diese Geräte können Docker direkt, siehe die NAS-Anleitungen. |